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Methoden

Um den besonderen Entwicklungsbedürfnissen und Neigungen Ihres Kindes in seiner jeweiligen Lebenssituation optimal gerecht werden zu können, stehen mir eine Vielzahl von methodischen Ansätzen zur Verfügung. In der Regel kommen verschiedene Methoden während des Förderprozesses zum Einsatz und werden regelmäßig an die Veränderungen und Weiterentwicklungen Ihres Kindes angepasst. Im Folgenden stelle ich die wichtigsten von mir verwendeten Methoden kurz vor. Für vertiefende Informationen stehe ich gerne zur Verfügung.

Psychotherapeutische Methoden

Personenzentrierte Spieltherapie

Spiel ist das wichtigste Ausdrucks- und Verarbeitungsmittel des Kindes. Die Spieltherapie hilft Kindern, ein stabiles Selbstwertgefühl zu entwickeln, Kontaktängste zu überwinden, mit ihren Gefühlen angemessen umzugehen, alternative Verhaltensweisen zu erlernen, Problemlösungsprozesse zu aktivieren und traumatische Erfahrungen zu verarbeiten.

Das Kinderpsychodrama ist eine die Spieltherapie ergänzende und erweiternde erlebnisorientierte Methode. Spielerisch werden soziale Kompetenzen wie Absprachen, Regeln einhalten, Rücksichtnahme, Kompromisse usw. geübt. Die Kinder entwickeln so eine bessere Wahrnehmung sowohl für ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse als auch für die anderer Menschen. Sie lernen ihre Möglichkeiten und Grenzen im Rollenspiel kennen, entwickeln ihre Kreativität, setzen sich mit ihren Problemen auf symbolischer Ebene auseinander, erproben Handlungsalternativen und stärken so ihr Selbstvertrauen.

Sandspiel
In der Sandspieltherapie bauen die Kinder mit Figuren, Tieren, Häusern und weiteren unterschiedlichen Materialien Szenen auf. Die Szenen spiegeln auf symbolischer Ebene häufig die Konflikte wider, mit denen das Kind gerade beschäftigt ist. Durch die gemeinsame Entwicklung einer Geschichte, die aus dieser Szene entsteht, zeigen sich oft erste Lösungsansätze. Das Kind kann im Spiel Handlungsalternativen und Problemlösefähigkeiten erproben, die es dann in seinen Alltag übertragen lernt.

Hypnotherapie

Die moderne Hypnotherapie für Kinder und Jugendliche nutzt die Imaginationsfähigkeit und natürliche Trancezustände (bei jüngeren Kindern vor allem im Spiel), um versteckte Fähigkeiten und Stärken zu entdecken und in das Selbstbild zu integrieren. Das Selbstvertrauen und die Selbstakzeptanz werden so gestärkt, neue Handlungsmöglichkeiten und Lösungsstrategien können sich entwickeln. Hypnotherapie kann u.a. hilfreich sein bei Ängsten, Schmerzen, Lernstörungen, psychosomatischen Problemen, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, Schlaf- oder Essstörungen.

Systemisch-lösungsorientierte Ansätze

Diese Ansätze orientieren sich an den vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen der Kinder und sind lösungsfokussiert. Durch Spiele, Arbeit mit Handpuppen, dem gemeinsamen Entwickeln von Geschichten, lösungsfokussierte Frage- und Gesprächstechniken oder auch durch Programme wie "Ich schaffs" von Ben Furman entwickeln sie neue Fähigkeiten und Problemlösestrategien.

Entspannungstechniken

Fantasiereisen, Achtsamkeitsübungen, Selbsthypnose, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung helfen Ängste und Stress abzubauen. Sie verbessern die Konzentrationsfähigkeit und die Selbstwahrnehmung. Welche Methode genutzt wird, ist abhängig vom Alter des Kindes und von seinen Vorlieben. Ältere Kinder und Jugendliche lernen die Techniken, um sie selbstständig zu Hause und in Stresssituationen anwenden zu können.


Spiel- und Entwicklungsförderung

Psychomotorik

Psychomotorik Psychomotorik ist ein ganzheitliches Konzept zur Persönlichkeitsentwicklung. Durch die erlebnisorientierte Auseinandersetzung mit vielfältigsten Materialien, sich selbst und anderen entwickelt sich das Kind auf der körperlichen, seelischen sowie der geistigen Ebene und erweitert seine sozialen Fähigkeiten. Durch Psychomotorik wird außerdem u.a. der Gleichgewichtssinn angeregt, die Bewegungskoordination verbessert, das Selbstvertrauen gesteigert und die Konzentrationsfähigkeit verbessert.




Sensorische Integration

Balljunge
Störungen der sensorischen Integration zeigen sich als Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen sowie in fein- und grobmotorischen Ungeschicklichkeiten. In der Folge können sich Verhaltensstörungen wie Aggressivität, Konzentrationsstörungen und Hyperaktivität zeigen. Ziel der Behandlung ist die Verbesserung der Sinnesverarbeitung, insbesondere der Basissinne (Gleichgewicht, Eigen- oder Tiefenwahrnehmung und Berührungsempfinden).











Heilpädagogische Übungsbehandlung

Die Heilpädagogische Übungsbehandlung (HPÜ) ist eine ganzheitliche Methode zur Förderung von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen. Kinder setzen sich im Spiel handelnd mit sich und ihrer Umwelt auseinander und machen dabei vielfältigste Erfahrungen. Durch diese lernen sie die Welt zu verstehen, sich in ihr zurecht zu finden und selbst an der Gestaltung mitzuwirken. In einer heilpädagogischen Spielförderung entwickelt das Kind neue Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die ihm ein erweitertes Handlungsspektrum und die nächsten Entwicklungsschritte ermöglichen.

Heilpädagogisches Gestalten

Wasserfarben
Ziel dieses Ansatzes ist die Auflösung von inneren Blockaden, die sich in Lernproblemen, sozialer Ängstlichkeit etc. zeigen können, durch einen künstlerischen Prozess. Hierdurch wird das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt und gleichzeitig Kreativität, Phantasie und das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten verbessert. Zudem werden Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmungsfähigkeiten, eine differenzierte Handlungsplanung, Problemlösekompetenzen Aufmerksamkeitsfokussierung und die Feinmotorik gefördert.




Heilpädagogische Sprachförderung

Die heilpädagogische Sprachförderung ist stets ganzheitlich orientiert. Mundmotorische Übungen, die Lautanbahnung sowie Differenzierungsübungen auf der Klang- und Lautebene, die Förderung der Grammatik und die Erweiterung des Wortschatzes sind in Bewegung, Spiele und Geschichten eingebunden. Zur Sprachanbahnung wird zusätzlich die gebärdenunterstützende Kommunikation eingesetzt. Kinder, die in bestimmten Situationen (z. B. im Kindergarten) über einen längeren Zeitraum das Sprechen verweigern, werden durch den ganzheitlichen Ansatz der kooperativen Mutismustherapie (KoMut) in Verbindung mit einer auf das Kind abgestimmten Kombination weiterer Methoden wie Spieltherapie und Psychomotorik darin unterstützt, altersentsprechend mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.


Autismusspezifische Förderung

Bei der heilpädaogischen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Autismusspektrumsstörungen (ASS) werden verschiedene therapeutische Methoden kombiniert: Verhaltenstherapeutische Ansätze, TEACCH (Kommunikationsförderung und Strukturierungshilfen), Heilpädagogische Übungsbehandlung (HPÜ) , Psychomotorik, Wahrnehmungsförderung, Entspannungsverfahren sowie der systemischen Ansatz.

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